Mit dem Marketing für dein Buch kannst du nicht früh genug anfangen. Zum Beispiel mit dem Erstellen einer Autorenwebsite. Was es alles dazu braucht, erfährst du in diesem Blog post.
Wer hostet meine Autorenwebsite?
Ich hatte es relativ leicht, denn ich hatte bereits einen Host (Strato), weil ich ja bereits eine Website für meine Fotografie besitze. Und eine zweite Domain war im Paket inbegriffen. Sogar den Namen hatte ich mir vor Jahren schützen lassen. Wenn du bisher noch keine eigene Website besitzt, suchst du dir am besten erst mal einen Webhosting Service. Da gibt es unterschiedliche Anbieter.
Wichtig ist, ein SSL-Zertifikat zu haben, damit ist deine Website (https) sicher und geschützt. Das musste ich bei meinem Paket noch dazu buchen, ist aber für 3,-€ im Monat zu haben. Damit hast du schon mal deinen Platz im Internet gemietet, jetzt fehlt nur noch die Gestaltung.
WordPress als Basis
Über meine Kundenseite bei Strato konnte ich dann ganz leicht WordPress installieren. WordPress bietet eine Riesenauswahl an verschiedenen "Themes", also Website-Vorlagen. Viele davon sind kostenlos! Ich habe mir unter dem Begriff Blog-Themes einige angeschaut und auch immer noch mal ausgewechselt, wenn ich im sogenannten Customizer damit gearbeitet habe. Das geht ganz problemlos. Im Endeffekt habe ich mich dann für das Design entschieden, was du hier siehst.
Das Konzept
Wenn du ein passendes Theme gefunden hast, geht es ans Konzept. Was du auf jeden Fall brauchst, ist eine homepage, also die Startseite (wenn du mit einer statischen Seite arbeiten willst). Dann die Blog-Seite, denn du willst ja deine Besucher mit blog posts über dein Buch und alle Neuigkeiten auf dem Laufenden halten. Außerdem mindestens eine Seite über dich, auf jeden Fall aber: Kontakt, Impressum und eine Datenschutzerklärung. Die ist auch für private Websites notwendig. Ich habe mir bei eRecht24 eine kostenlose Datenschutzerklärung generieren lassen.
Die Gestaltung
Die Gestaltung liegt natürlich ganz bei dir. Ich habe einiges ausprobiert und mir immer wieder angeschaut. Kostet ein bisschen Zeit und manchmal auch Nerven, um mit dem Customizer und den vielen Möglichkeiten, je nach Theme, klar zu kommen. Wenn dir zum Beispiel die Schriftarten, die dein Theme anbietet, nicht gefallen, kannst du über Fonts-Plugins dir passendere Schriften suchen.
Content schaffen
Manches ließ sich aber erstmal gar nicht gestalten, weil zum Beispiel noch die Blogbeiträge fehlten. Also habe ich mich hingesetzt und meine ersten Blog posts geschrieben: über mein Buch, die Morgenseiten oder meine Entscheidung fürs Selfpublishing. Wenn du so wie ich, noch nie einen Blog geschrieben hast, kann ich dir Carina Hartmann empfehlen. Sie hat auf ihrer Seite viele gute Tipps dazu. Und damit macht das Schreiben richtig Spaß. Content ist vorhanden, aber wie kommen jetzt die Leser auf deine Seite?
Newsletter & Co
Dazu braucht es ein Newsletter-Tool. Ich habe mich umgeschaut und mich dann für Brevo entschieden. Die haben eine deutsche Oberfläche und bieten ausreichende features im kostenlosen Angebot. Mit den Formularvorlagen konnte ich ein Anmeldeformular erstellen. Allerdings habe ich dann eine ganze Weile gebraucht, weil ich nicht wusste, wie ich das in meine Website einbinden sollte. Geht aber eigentlich ganz einfach über: neuer Block - individuelles HTML. In der Vorschau siehst du dann, wie dein Formular aussieht. Und in der iframe-Fassung deines Formulars kannst du dann noch die Breite (width) und Länge (length) einstellen, damit hier keiner scrollen muss. Bei Brevo gibt es auch für den Newsletter selbst verschiedene Vorlagen, mit denen ich meinen ersten Letter schreiben und gestalten konnte. Auch wenn meine Liste mit Kontakten noch nicht allzu groß ist, es war ein tolles Gefühl, meinen ersten Newsletter abzuschicken.
SEO - Search Engine Optimization
Damit deine Website auch wirklich gefunden wird und nicht auf den hinterletzten Seiten von Google dahin dümpelt, braucht es SEO. Ich gebe zu, ich tue mich noch immer schwer damit, die richtigen keywords zu finden, damit mein Yoast SEO mit mir zufrieden ist. Installiert habe ich das als kostenloses Plugin. Es befindet sich unter jedem Beitrag und jeder Seite und zeigt die SEO-Analyse und beurteilt auch die Lesbarkeit. Da bekomme ich immerhin grünes Licht :-).
Fazit
Ich bin keine Expertin im Erstellen von Websites, habe aber durch meinen AK Frauengeschichte an der Uni Ulm so einige Erfahrung mit WordPress. Das hat mir sehr geholfen. Ansonsten war auch viel Try and Error dabei, aber immerhin nach gut zwei Wochen stand meine Autorenwebsite. Inklusive Newsletter & Co. Und immer wenn ich vor einem Problem stand, gab es dazu meist viele Informationen und hilfreiche Tipps im Netz. Also probiere viel aus und verliere nicht die Geduld, es wird schon! Mit deiner Autorenwebsite hast du schon den ersten Schritt ins Marketing getan!
