Selber machen oder Profis ranlassen? Eine gute Frage. Wenn du einige Erfahrung mit Gestaltung und den entsprechenden Programmen wie zum Beispiel Photoshop oder Affinity hast, dann kannst du natürlich dein Cover auch selbst gestalten.
Mein Weg zum Buchcover
Eigentlich wollte ich mein Cover nicht selber machen. Ich habe zwar einige Erfahrung in der Gestaltung, habe schon Flyer, Poster und Broschüren entworfen, bin aber kein Profi. Vor allem bei der Auswahl der passenden Schriftarten war ich mir etwas unsicher. Dass ich eines meiner eigenen Bilder für das Cover nehmen wollte, war mir klar. Und nachdem ich mich mithilfe von Tutorials gerade in Affinity von Canvas eingefuchst hatte, machte ich ein paar unterschiedliche Entwürfe. Nur so, zum Spaß. Die waren eigentlich mehr als Anregung für die Grafikdesigner gedacht.
Feedback hilft weiter
Diese Entwürfe zeigte ich ein paar Freundinnen, von denen ich weiß, dass sie ein gutes Auge für Komposition besitzen. Und bekam wertvolles Feedback! Mein erster Entwurf mit meinem Lieblingsbild fiel glatt durch. Also weitermachen, weiter probieren! Ich nahm ein anderes Bild (das Blumenbild, das du schon von meiner Startseite kennst) und versuchte es erneut. Diesmal war ich zufrieden, auch mit der Schrift und der Farbgebung. Es wirkte schon viel professioneller und kam auch bei meinen Testerinnen gut an. Den entscheidenden Kick bekam mein Cover allerdings durch eine Anregung von meinem Sohn: das Design blieb, aber ich setzte die Schrift auf einen dunkelgrauen anstelle des hellen Hintergrundes. Jetzt passte alles und ich bin so zufrieden mit meinem Entwurf, dass ich ihn auch für den Druck nehmen werde.
Das Cover - ein Hingucker
Auch das Cover gehört zu den wesentlichen Marketinginstrumenten. Es ist schließlich das erste, was Lesern an deinem Buch auffällt, zusammen mit dem Buchtitel. Wenn ich in einer Buchhandlung oder der Bücherei bin, achte ich schon sehr auf die Cover, was mich anspricht, was nicht. Genauso geht es mir mit dem Titel, der bestimmt, ob ich ein Buch aus dem Regal ziehe und mir näher anschaue.
Was gehört zu einem guten Cover?
Zunächst einmal soll das Cover auffallen, so dass potentielle Leser es auch in die Hand nehmen. Es sollte Neugier wecken und die Stimmung des Buches vermitteln. Zum Cover gehört neben einem visuellen Motiv natürlich der Buchtitel, der Autorenname und eventuell das Genre (Roman, Krimi, Thriller). Außerdem auf der Rückseite der Klappentext und der Barcode/die ISBN. Aber das wesentliche ist die Gestaltung der Vorderseite, die möglichst professionell wirken sollte. Wenn du dir das nicht zutraust, und wenig bis keine Erfahrung mit Photoshop und Co. hast, lass lieber einen Profi ran.
Fazit
Ein gutes Cover ist ein echter Hingucker, der Neugier weckt und die Stimmung des Buches anschaulich vermittelt. Professionell gestaltet ist es der Grund, warum Leser zu deinem Buch greifen und sich im besten Fall dafür entscheiden, es zu kaufen. Dabei spielt dann auch der anprechende Klappentext eine Rolle, aber dazu ein andermal mehr.

