Das Cover ist gestaltet, der Klappentext steht, dein Buch ist gesetzt, das Design passt - was nun? Bevor es an die Veröffentlichung geht, solltest du einen Probedruck machen lassen. Denn so einiges kann im Druck anders ausfallen, als du es beim Setzen gesehen hast.
Warum ein Probedruck wichtig ist
Bin ich froh, dass ich nach Covergestaltung und Buchsatzdesign erstmal einen Probedruck habe machen lassen. Denn dabei sind doch so einige Dinge zutage gekommen, die ich noch verbessern muss. Zum Beispiel war mir die Schriftgröße vom Klappentext doch etwas zu groß geraten und die Seitenzahlen sind in der Mitte im Falz halb verschwunden. Das war auf den Einzelseiten im Buchsatz so nicht zu erkennen gewesen. Und zwei von 40 Farbseiten sind mir doch glatt durchgerutscht, die fand ich in schwarz-weiss nun so gar nicht schön! Ansonsten alles gut und die Fehler auszumerzen kein großer Act.
Das eigene Buch in der Hand halten
Das war natürlich ein tolles Gefühl, das Paket zu öffnen und mein erstes eigenes Buch in die Hand nehmen zu können. Aufregend und wunderschön! Ich habe andächtig die Seiten umgeblättert und war ganz begeistert von der Papier- und Druckqualität der Farbbilder. Genauso hatte ich es mir erhofft und vorgestellt. Auch die Farben kommen so, wie ich sie vom Monitor her gewohnt bin. Abgesehen von den Kleinigkeiten, die ich noch verändern wollte, bin ich absolut zufrieden mit dem ersten Probedruck.
Noch ein paar Worte zum Korrektorat
Das Korrektorat hatte ich nach dem endgültigen Buchsatz machen lassen, ein Service von Books on Demand (BoD), preislich total okay mit 3,50€/Normseite. Leider wurde das nicht auf der fertigen Druck-PDF gemacht, sondern im Word-Dokument. Man muss also noch mal alle Änderungen in den Buchsatz übertragen. Auch da gab es keine großen Überraschungen, die Zitate wurden allerdings in französischen Anführungszeichen (Chevrons) gesetzt, was zugegebenermaßen schöner für das Schriftbild ist. Wenn du also keine Deutschlehrerin zur Hand hast, kann ich dir das professionelle Korrektorat nur empfehlen. Ohne solltest du kein Buch herausgeben.
The next step
Jetzt wird es spannend, denn der nächste Schritt ist tatsächlich die Veröffentlichung. Ja, ihr Lieben und dann kann ich im Juli - ich plane mal Mitte Juli - mein Buch herausgeben. Bis ihr es dann überall, online und im Buchhandel, bestellen könnt, dauert es vielleicht noch ein paar Tage, aber ich gebe euch natürlich Bescheid, wenn es soweit ist. E-Book inklusive, auch das wird von BoD aus dem hochgeladenen Buchsatz konvertiert.
Fazit
Korrektorat und Probedruck sind die letzten beiden wichtigen Schritte vor der Veröffentlichung! Auf keines davon solltest du verzichten. Für das Korrektorat kannst du ca. 2-3 Wochen Bearbeitungszeit einplanen. Mit dem Service von BoD war ich übrigens sehr zufrieden. Und nachdem ich auch von der Druckqualität sehr angetan bin, steht einer Veröffentlichung bei BoD nichts mehr im Wege.
