Vor einigen Wochen habe ich eine Pressemitteilung an alle großen regionalen und überregionalen Zeitungen herausgeschickt. Gemeldet hatte sich die Südwest Presse und war sehr interessiert daran, ein Porträt über mich zu schreiben. Das ist nun vor einigen Tagen auch erschienen und hat den Buchverkauf deutlich angekurbelt.
Die Pressemitteilung
Da ich noch nie eine Pressemitteilung geschrieben habe, habe ich zunächst einmal recherchiert: Wie macht man das eigentlich? Was gehört in eine Pressemitteilung und wie wecke ich das Interesse der Kulturredaktion? Anscheinend ist mir das ganz gut gelungen, denn schon am nächsten Tag meldete sich die Multimedia-Reporterin der Südwest Presse. Sie hatte sich auch hier auf meiner Autorenwebsite umgesehen und war ganz begeistert von meinen Bildern. Also sollte es keine Rezension werden, sondern gleich ein Porträt. Das Kreative an mir, gefiel ihr.
Das Interview
Vor gut drei Wochen kam sie dann zu mir und wir unterhielten uns fast eineinhalb Stunden. Über mein Leben vor der Depression, meine kreativen Berufe, wie ich heute lebe und was mir hilft, mit der Depression zu leben. Sie stellte sehr einfühlsame Fragen und es fiel mir leicht, in ein gutes Gespräch mit ihr zu kommen. Manche Fragen waren gar nicht so leicht zu beantworten, zum Beispiel was ich mir von anderen Menschen gewünscht hätte in tiefen depressiven Phasen. Mehr Verständnis, auf jeden Fall. Auch wenn ich weiß, dass es für Nicht-Betroffene schwer ist, diese depressive Dynamik zu verstehen.
Der Artikel in der Zeitung
Aufgrund von aktuellen Kulturevents wurde mein Porträt immer wieder verschoben, aber am 17.9.2026 war es dann so weit: nach der Online-Veröffentlichung erschien der Beitrag von Kristina Schmidl auch in der Printversion der Südwest Presse. Gut geschrieben und sehr informativ. Ein toller Artikel, über den ich mich sehr gefreut habe. Und schon die ersten Tage danach, stieg der Buchverkauf deutlich an. Was mich natürlich noch mehr gefreut hat!
Hier kommt das Porträt:
Fazit
Die Pressemitteilung hat sich auf jeden Fall gelohnt! Auch wenn die Reaktionen darauf nur spärlich waren (immerhin hat die "Zeit" es bedauert, dass sie Bücher mit solchen Themen nicht rezensiert), aber die Regionalpresse hat die Gelegenheit ergrifffen und einen sehr schönen Beitrag über mich und mein Buch gebracht! Und dafür bin ich sehr dankbar!
